°°° Das Wichtigste in Kürze °°°

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel bittet die Menschen um Geduld: "Jeder und jede ist ein Teil unseres Kampfes gegen das Virus."
  • Kanzleramtsminister Helge Braun: Vor dem 20. April wird es keine Lockerung der bestehenden Maßnahmen geben. 
  • In Deutschland sind bislang mehr als 54.200 Infektionen registriert, es gibt mindestens 397 Tote.
  • In den USA gibt es mehr als 121.100 Infizierte und mehr als 2000 Tote. US-Präsident Trump sieht jedoch keine Notwendigkeit für eine Quarantäne für New York.
  • Italien meldet über 10.000 Tote seit Beginn der Pandemie.
  • In Großbritannien steigt die Zahl der Todesfälle auf über 1000. Boris Johnson schließt eine Verschärfung der Maßnahmen nicht mehr aus.
  • Die Johns-Hopkins-Universität zählt weltweit über 30.000 Tote und fast 650.000 Infektionen.
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Mit einem emotionalen Brief stimmt der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson seine Landsleute auf schwere Zeiten ein. "Es ist wichtig für mich, offen und ehrlich mit Ihnen zu reden - wir wissen, dass die Lage sich verschlechtert, bevor sie besser wird", heißt es in dem Schreiben, das an 30 Millionen Haushalte geschickt werden soll. Die Regierung treffe die richtigen Vorbereitungen und je stärker diese Regeln befolgt würden, desto weniger Leben würden verloren.

Johnson schloss aber auch eine weitere Verschärfung der Maßnahmen nicht aus: "Wir werden nicht zögern, weiterzugehen, wenn uns der wissenschaftliche und medizinische Ratschlag sagt, dass wir das tun müssen."
Foto: Matt Dunham/PA Wire/dpa
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In der Debatte über die Einschränkungen bekommt Kanzlerin Angela Merkel Unterstützung vom Koalitionspartner SPD. Die schnellstmögliche Rückkehr zur Normalität sei "unser aller Ziel", sagt SPD-Chef Norbert Walter-Borjans den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Aber so weit sind wir noch nicht. Die Bundeskanzlerin hat mit ihrer Mahnung recht. Die Spitze der Infektionswelle steht uns noch bevor."
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Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer hofft, dass die NHL-Saison fortgesetzt werden kann. "Die NHL, so wie der Stand jetzt ist, versucht, dass wir bis Ende Juni oder Juli wieder spielen", sagt der 28-Jährige von den Colorado Avalanche, als er aus Denver zur virtuell durchgeführten Gala der Deutschen Eishockey Liga zugeschaltet wurde. In welchem womöglich verkürzten Format die Saison dann fortgesetzt würde, sei offen.
Foto: David Zalubowski/AP/dpa
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In der deutschen Autoindustrie droht laut Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer der Verlust von mehr als 100.000 Arbeitsplätzen. Die Nachfrage dürfte dieses Jahr um 15 Prozent einbrechen, und nach den Erfahrungen aus der Finanzmarktkrise werde der Aufholprozess mehr als zehn Jahre dauern, schreibt der Professor in einer Studie.
VW-Werk in Wolfsburg. Foto: Christophe Gateau/dpa
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Trotz der sich zuspitzenden Krise sind laut US-Präsident Donald Trump Überlegungen über eine Quarantäne der Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut vorerst vom Tisch. "Eine Quarantäne wird nicht notwendig sein", twittert Trump. Auf Empfehlung seiner Coronavirus-Arbeitsgruppe und nach Beratungen mit den drei Gouverneuren habe er die Gesundheitsbehörde CDC aufgefordert, "starke Reisehinweise" zu veröffentlichten. Details sollen noch am Abend bekannt werden, erklärt der US-Präsident.
Foto: Alex Brandon/AP/dpa
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In den USA sind mehr als 2000 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. Das geht aus einer Auflistung der Johns-Hopkins-Uni in Baltimore hervor. Ein Großteil der Toten entfällt auf den Bundesstaat New York, in dem sich das Virus zuletzt besonders schnell ausgebreitet hat.
Gouverneur Andrew Cuomo hatte die Zahl der Toten dort mit mehr als 700 angegeben. Die USA sind weltweit das Land mit den meisten nachgewiesenen Infektionen - derzeit beläuft sich die Zahl auf mehr als 121.100. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.
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Die EU-Kommission will Änderungen am geplanten nächsten siebenjährigen Haushaltsrahmen der Europäischen Union vorschlagen, um die wirtschaftlichen Folgen zu bewältigen. Dies kündigt Kommissionschefin Ursula von der Leyen an. "Das wird ein Konjunkturpaket einschließen, mit dem der Zusammenhalt der Union durch Solidarität und Verantwortung gesichert wird."
Foto: Zheng Huansong/XinHua/dpa
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In den USA liegt die Infektionszahl bei mehr als 116.500. Mehr als 1900 Menschen sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität bislang gestorben. Allein 62.000 Infektionen fallen auf die Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut an der Ostküste. Mehr als 700 Todesopfer gibt es nach Angaben von Gouverneur Andrew Cuomo allein im Staat New York.
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Industrie und Handwerk fordern die Bundesregierung auf, die Regelungen zum Kurzarbeitergeld schnellstmöglich auf Lehrlinge auszuweiten. Anderenfalls sähen sich Betriebe in der Krise gezwungen, ihren Auszubildenden zu kündigen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sagte der "Welt am Sonntag": "Wir müssen dringend vermeiden, dass Betrieben, die von der Krise massiv betroffen sind, nichts anderes übrig bleibt, als Ausbildungsverhältnisse zu beenden".
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Die Zahl der in der Türkei an Covid-19 gestorbenen Menschen steigt auf 108, das sind 16 mehr als gestern. Zudem haben sich nach offiziellen Angaben 1700 weitere Menschen infiziert, insgesamt sind es nun mehr als 7400. In dem Land mit 83 Millionen Einwohnern gilt bereits eine weitgehende Ausgangssperre.
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UPDATE | In Deutschland sind mehr als 54.200 Infektionen registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor. Im Durchschnitt kommen auf 100.000 Einwohner 65,2 Infizierte. Mindestens 397 Menschen sind bislang bundesweit an den Folgen gestorben. Dazu kommen drei Todesfälle von Deutschen im Ausland.

Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit 12.744 nachgewiesenen Fällen und 105 Toten, Bayern mit 11.862 Fällen und 85 Toten sowie Baden-Württemberg mit 10.819 Fällen und 118 Toten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 105,1 die meisten Infektionen.
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Die Polizei in Berlin hat mit Verweis auf die geltenden Beschränkungen mehrere Menschenansammlungen aufgelöst. Zum Teil gab es Festnahmen. Eine Kundgebung stand unter dem Motto "Grundrechte verteidigen - Sag Nein zur Diktatur!" Die Hamburger Polizei löste eine Demonstration für das Bleiberecht von Flüchtlingen auf. Die etwa 30 Demonstranten hätten gemäß der behördlichen Vorgaben zwar ausreichend Abstand zueinander eingehalten, sagt ein Polizeisprecher. Allerdings sei die Versammlung unangemeldet gewesen und wegen der allgemeinen Kontaktsperre ohnehin verboten.
Ein Demonstrant in Berlin mit einer Ausgabe des Grundgesetzes. Foto: Carsten Koall/dpa
Ein Demonstrant in Berlin mit einer Ausgabe des Grundgesetzes. Foto: Carsten Koall/dpa  
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Weltweit sind nach Angaben der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität inzwischen 30.248 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. Den Angaben zufolge haben sich nachweislich 649.904 Menschen infiziert. Experten gehen aber von einer hohen Dunkelziffer aus. Es gebe in kaum einem Land genügend Tests, um die Menschen flächendeckend zu untersuchen.
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Spanien verschärft die seit zwei Wochen geltenden Ausgangsbeschränkungen. Ab Montag sollen auch alle Arbeitnehmer, die keine unbedingt notwendigen Arbeiten verrichten, zwei Wochen lang zu Hause bleiben, wie Ministerpräsident Pedro Sánchez in einer Fernsehansprache sagte. Welche Sektoren genau gemeint sind, sagte er nicht. Bislang durften Angestellte und Selbstständige weiter in ihre Büros gehen. Spazieren gehen oder Sport im Freien sind hingegen schon untersagt. Die Bevölkerung durfte und darf nur noch in Ausnahmefällen aus dem Haus, so etwa zum Einkaufen und nur alleine.
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Die Vereinten Nationen spenden 250.000 Gesichtsmasken für die mit mehr als 26.000 bekannten Infektionen besonders betroffene Millionenstadt New York. Man hoffe, dass man die Ärzte und Pfleger in der Metropole damit unterstützen könne, lässt Generalsekretär António Guterres mitteilen. Die Masken kommen den UN zufolge aus eigenen Lagern in New York. Der Bundesstaat New York plant zudem vier weitere Notkliniken in der Metropole.
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