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Liebe Leserinnen und Leser, für die Ermittler beginnt nun die intensive Phase der Ursachenforschung. Zudem soll eine internationale Geberkonferenz Geld für den angestrebten Wiederaufbau sammeln. Experten rechnen mit einer jahrzehntelangen Aufbauarbeit. Wir beenden an dieser Stelle den Liveblog. Vielen Dank für Ihr Interesse und fürs Dabesein.
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Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale haben Fachleute "einige Schwachstellen" im Gebäude entdeckt. Diese betreffen vor allem das Gewölbe, also die Gebäude-Decke, sagt Innen-Staatssekretär Laurent Nuñez. "Im Ganzen hält die Struktur gut", fügt er hinzu. 

Im Zuge der Absicherung der historischen Kirche seien fünf Wohnhäuser in der unmittelbaren Nachbarschaft geräumt worden, sagt Nuñez. Die Häuser liegen demnach in einer schmalen Straße nördlich des Gotteshauses. Die Absicherungsarbeiten im Inneren der schwer beschädigten Kathedrale dürften rund 48 Stunden dauern, sagt der Staatssekretär. 
Foto: Thibault Camus/AP/dpa
Foto: Thibault Camus/AP/dpa  
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Das Unglück in Notre-Dame im Überblick: 
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Ein Löscheinsatz aus der Luft beim Kampf gegen das Feuer in der Pariser Kathedrale Notre-Dame wäre aus Sicht des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, wenig sinnvoll gewesen. "Absoluter Humbug", urteilt Ziebs über einen entsprechenden Vorschlag von US-Präsident Donald Trump. "Das macht ja überhaupt keinen Sinn, wenn man mehrere Tonnen Wasser auf einmal auf das Objekt schmeißt von oben aus der Luft. Dann kommt es zum Gebäudeeinsturz und dann hat man genau das Gegenteil von dem erreicht, was man will", sagt Ziebs der dpa

Für solche Objekte wie Notre-Dame gebe es meist vorher erstellte Einsatzpläne. "Allerdings: mit solch einem Ausmaß kann man eigentlich nicht rechnen und auch nicht planen", sagt Ziebs mit Blick auf das verheerende Feuer in Paris. "Das heißt: wir müssen immer damit rechnen - wie man es auch gesehen hat - dass es zu Einstürzen kommt." Das sei ein sehr heikler Einsatz. Die Arbeiten der Feuerwehrkollegen in Paris wertete Ziebs als Erfolg. Ein Totalverlust sei verhindert worden, "auch wenn große Teile zerstört sind. Aber der Totalverlust wurde verhindert und das ist schon ein Erfolg."
Foto: Marcel Kusch, dpa
Foto: Marcel Kusch, dpa  
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Die Feuerwehr hat eine Drehleiter bis zum Gerüst an der Kathedrale ausgefahren.
Foto: Sadak Souici/Le Pictorium Agency via ZUMA/dpa
Foto: Sadak Souici/Le Pictorium Agency via ZUMA/dpa  
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Eine weitere Großspende kommt vom französischen Ölkonzern Total. Dessen Chef Patrick Pouyanné kündigt via Twitter eine Spende in Höhe von 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau an.
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Nach dem verheerenden Brand in der Pariser Kathedrale fürchten sich britische Abgeordnete vor einer ähnlichen Katastrophe im Parlament in London. "Teile von Westminster Palace sind so alt wie Notre-Dame. Wir müssen den Brandschutz sicherstellen ... Gott weiß, dass wir genug Warnungen hatten", schreibt der Labour-Abgeordnete Chris Bryant im Kurznachrichtendienst Twitter.

Die Labour-Abgeordnete Anna Turley erinnert daran, wie ihr ein Ingenieur das erste Mal die elektrischen Leitungen im Parlament gezeigt habe. Das habe in Sachen Sicherheit und Feuerschutz wie eine drohende Katastrophe ausgesehen, twittert die Parlamentarierin. Experten sorgen sich vor allem um die Versorgungssysteme: Im Keller ziehen sich viele Kilometer Kabel durch die Gänge. Stromkabel hängen über Gasleitungen, neben uralten Wasser-, Belüftungs- und Heizungsrohren. Einige Installationen stammen noch aus dem 18. Jahrhundert. 
Foto: Federico Gambarini, dpa
Foto: Federico Gambarini, dpa  
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Zwei ungarische Kleinstädte - Szeged und Szekesfehervar - spenden jeweils 10.000 Euro für den Wiederaufbau von Notre Dame. Zudem kündigt der Dachverband der Jüdischen Gemeinden Ungarns (MAZSIHISZ) eine Spendensammlung für Notre Dame an und ruft den Jüdischen Weltkongress (WJC) auf, sich dem anzuschließen.
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Papst Franziskus schließt sich der Trauer um die Pariser Kathedrale Notre-Dame an, die durch ein verheerendes Feuer teilweise zerstört wurde. "Ich wünsche mir, dass die Kathedrale Notre-Dame dank eines Wiederaufbaus und der Mobilisierung aller wieder dieses schöne Schmuckstück im Herzen der Stadt werden kann, Zeichen des Glaubens derjenigen, die sie erbaut haben, Mutter-Kirche eurer Diözese, architektonisches und spirituelles Erbe von Paris, Frankreichs und der Menschheit", schreibt der Papst an den Pariser Erzbischof Michel Aupetit. Der Argentinier bezeichnet die Kathedrale als "architektonisches Juwel eines kollektiven Gedächtnisses" und würdigt den Mut und die Arbeit der Feuerwehrleute.
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Der französische TV-Sender France 24 verschiebt wegen des verheerenden Brandes die Ausstrahlung des ersten großen TV-Duells zur Europawahl. Die Debatte zwischen den beiden Spitzenkandidaten Manfred Weber und Frans Timmermans sollte aus Termingründen zwar wie geplant an diesem Dienstagabend im Europaparlament in Straßburg aufgezeichnet werden. Die Ausstrahlung werde aber nicht wie geplant live erfolgen, sondern auf diesen Mittwoch verschoben, sagt ein Sprecher des Senders der Deutschen Presse-Agentur.
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