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Liebe Leserinnen und Leser, der Liveblog endet an dieser Stelle. Vielen Dank für Ihr Interesse und fürs Dabeisein.
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Und so geht es weiter: Morgen beschäftigt sich der EU-Gipfel in Brüssel noch einmal mit den britischen Austrittsplänen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die übrigen Staats- und Regierungschefs wollen dazu beitragen, dass der fertige EU-Austrittsvertrag eine Mehrheit im britischen Parlament findet und eine chaotische Trennung Ende März vermieden wird. Wie dies ohne Nachverhandlungen geschehen soll, ist offen. 

Die verschobene Abstimmung über das Brexit-Abkommen im "House of Commons" soll vor dem 21. Januar 2019 abgehalten werden. May hatte die eigentlich für den gestrigen Abend angesetzte Abstimmung kurzfristig abgesagt, weil sich eine deutliche Niederlage abgezeichnete.
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Mittlerweile hat Theresa May auch ein Statement vor Medienvertretern in der Downing Street 10 abgegeben. Die Premierministerin hat eine teilweise Niederlage eingestanden. Eine "erhebliche Zahl" an Abgeordneten habe gegen sie gestimmt, so May. "Ich habe mir angehört, was sie gesagt haben". Sie wolle nun mit der EU "rechtliche und politische Rückversicherungen" hinsichtlich der Backstop genannten Garantie für eine offene Grenze zwischen Nordirland und Irland suchen. Die Regelung im Brexit-Vertrag ist bei britischen Abgeordneten heftig umstritten.
Foto: Matt Dunham, AP/dpa
Foto: Matt Dunham, AP/dpa  
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Weitere Reaktionen: Als "schockierendes Ergebnis" bezeichnet John McDonnell, Abgeordneter der oppositionellen Labour-Partei, den Ausgang des Misstrauensvotums. "Sogar nachdem sie angeboten hat, vor den nächsten Parlamentswahlen zu gehen, hat sie immer noch 117 Tory-Abgeordnete, ein Drittel ihrer Partei, die gegen sie stimmen und kein Vertrauen in sie haben. Wow.".
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Theresa May kann zwar als Parteichefin und Premierministerin weitermachen, doch es ist kein Grund zum Feiern. Sie muss weiterhin ihren Brexit-Deal durchs Parlament bringen. Sie kann nun damit rechnen, dass 117 Abgeordnete ihrer eigenen Partei dabei nicht mitspielen werden. Angesichts der knappen Mehrheitsverhältnisse im Parlament ist das ein desaströses Ergebnis.

Hinter dem Misstrauensantrag gegen May standen hauptsächlich die Brexit-Hardliner ihrer Fraktion um den erzkonservativen Hinterbänkler Jacob Rees-Mogg. Das Ergebnis sei "schrecklich", sagt er nach der Abstimmung. "Sie muss dringend zur Queen gehen und zurücktreten."
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Und hier die genauen Zahlen der Abstimmung: 200 Abgeordnete haben ihr das Vertrauen ausgesprochen. Notwendig waren für Theresa May 159 Stimmen. 117 Abgeordnete stimmten gegen die Premierministerin. Alle 317 konservativen Parlamentarier haben somit von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht.
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Es gibt auch schon eine erste Reaktion: "Ich bin froh über das Ergebnis der heutigen Abstimmung in Großbritannien", schreibt der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz unter anderem auf Twitter
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Die britische Premierministerin Theresa May hat die Misstrauensabstimmung um ihr Amt als konservative Parteichefin gewonnen. Das teilt der Vorsitzende des zuständigen Parteikomitees, Graham Brady, mit.
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Hier wird in wenigen Sekunden das Ergebnis verkündet: 
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Vor der Residenz der Premierministerin ist bereits ein Mikrofon aufgestellt. Theresa May wird nach der Bekanntgabe des Ergebnisses eine Stellungnahme abgeben.
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