Das Wichtigste in Kürze: 

▪ CDU und SPD erleiden schwere Verluste. CDU bleibt zwar  stärkste Kraft, fährt aber ihr schlechtestes Ergebnis seit 1966 ein. 

▪ Die Grünen sind neben der AfD die großen Gewinner.
Schwarz-Grün kann weiterregieren - möglich sind aber auch andere Konstellationen

▪ Die SPD stürzt auf einen historischen Tiefststand ab. Damit werden die Parteien der großen Koalition in Berlin deutlich abgestraft - wie schon vor zwei Wochen in Bayern.

▪ Auch FDP und Linke bleiben im Landtag in Wiesbaden - damit bekommt Hessen erstmals ein Sechs-Parteien-Parlament.

▪ Die Wahlbeteiligung liegt bei 67,3 Prozent - 2013 lag sie bei 73,2 Prozent.
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Wie geht es weiter? Die Parteigremien in Bund und Land werden über ihr weiteres Vorgehen beraten. Die SPD will auf Vorschlag von Parteichefin Andrea Nahles in Präsidium und Vorstand einen Kriterienkatalog beraten, wie die große Koalition künftig besser arbeiten kann und wann für die Sozialdemokraten eine rote Linie erreicht ist. Es gibt bereits Forderungen, ein Mitgliedervotum über einen Ausstieg aus der großen Koalition abzuhalten. 

Die Spitzengremien der CDU kommen unter Leitung von Parteichefin und Kanzlerin Angela Merkel in Berlin zusammen. Auch sie steht nach der Landtagswahl massiv unter Druck. Die hessische CDU kommt zu einem kleinen Parteitag zusammen um über den Ausgang der Wahl zu beraten.
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Schwarz-Grün kann mit hauchdünner Mehrheit weiterregieren. Möglich sind aber auch andere Konstellationen. Daneben kommen auch CDU und SPD sowie SPD, Grüne und FDP rechnerisch auf eine Mehrheit. Am stabilsten wäre ein Jamaika-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP

Der Hessische Landtag wird künftig wegen zahlreicher Überhang- und Ausgleichsmandate 137 Abgeordnete haben, bisher waren es 110. Die CDU hat künftig 40 Sitze, die Grünen und die SPD jeweils 29 Sitze. Die AfD erreicht 19 Sitze, die FDP 11, die Linke 9
Foto: Oliver Dietze, dpa
Foto: Oliver Dietze, dpa  
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Miriam Dahlke hat im Wahlkreis Frankfurt II das insgesamt fünfte Direktmandat für die Grünen gewonnen. Sie setzte sich nach dem vorläufigen Endergebnis des Landeswahlleiters mit 24,5 Prozent der Stimmen knapp vor Veljko Vuksanovic von der CDU (21,3) und Gernot Grumbach von der SPD (21,2) durch.

Neben Dahlke errangen auch Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Offenbach), Hildegard Förster-Heldmann (Darmstadt), Vanessa Gronemann (Kassel) und Marcus Bocklet (Frankfurt V) Direktmandate für die Grünen. 
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Das vorläufige amtliche Endergebnis: CDU und SPD starke Verluste hinnehmen. Die CDU kommt auf 27,0 Prozent, die SPD auf 19,8, die Grünen ebenfalls auf 19,8, die AfD auf 13,1, die FDP auf 7,5 und die Linke auf 6,3 Prozent.
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Wissenschaftsminister Boris Rhein verteidigt sein Landtagsmandat im Wahlkreis Frankfurt VI. Der CDU-Politiker holt 28,4 Prozent der Stimmen, büßt allerdings im Vergleich zur Landtagswahl vor fünf Jahren mehr als 14 Prozentpunkte ein.
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Mit dem besten Einzelergebnis für Hessens Grünen landesweit erobert der Landtagsabgeordnete Marcus Bocklet den Wahlkreis Frankfurt V von der CDU. Bocklet holt 35,3 Prozent der Stimmen im Frankfurter Nord- und Ostend. Schon 2013 hatte der Grünen-Politiker mit 24,0 Prozent das landesweit beste Erststimmenresultat seiner Partei geholt.
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Bei ihrer ersten Direktkandidatur hat sich Europaministerin Lucia Puttrich ein Landtagsmandat gesichert. In ihrem Wahlkreis Wetterau II erzielte die CDU-Politikerin 29,4 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl vor fünf Jahren war sie über die Liste in das Parlament eingezogen.
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CDU-Fraktionschef Michael Boddenberg gewinnt das Direktmandat im Wahlkreis Frankfurt IV. 27,0 Prozent der gültigen Erststimmen entfallen auf ihn - 12,6 Prozentpunkte weniger als vor fünf Jahren. Boddenberg sitzt seit 1999 im Landtag.
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Der dienstälteste hessische Abgeordnete Frank Lortz holt erneut für die CDU den Wahlkreis Offenbach Land III geholt. Lortz kommt auf 32,3 Prozent der Stimmen. Lortz büßte allerdings 15,9 Prozentpunkte an Zuspruch ein, die SPD verlor 11,7 Punkte. Der CDU-Politiker sitzt seit 1982 im Landtag und holte nun das elfte Mal in Folge das Direktmandat in dem Wahlkreis
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