▪▪▪ Das Wichtigste in Kürze: 

▸ Bewaffneter Mann tötet in Straßburg drei Menschen und verletzt zwölf Personen, sechs von ihnen schwer. 

▸ Der Verdächtige ist weiter auf der Flucht. Gefahndet wird auch nach dem Bruder des Mannes. Deutsche Sicherheitsbehörden sind an der Suche beteiligt.

▸ Der mutmaßliche Täter ist den Behörden bekannt - er ist bereits wegen etlicher Diebstähle in Frankreich, der Schweiz und in Deutschland verurteilt worden. 

▸ In Deutschland tauchen die Namen der Brüder nicht in der Datei für islamistische Gefährder auf.

▸ Höchste nationale Sicherheitswarnstufe in Frankreich ausgerufen.
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Wir trauern um die Menschen, die so jäh aus dem Leben gerissen wurden, und sind mit unseren Gedanken bei den Verletzten und den Angehörigen der Opfer.

Kanzlerin Merkel hat Frankreich nach dem Terroranschlag von Straßburg ihre Anteilnahme ausgedrückt. Der Angriff habe sie tief erschüttert, schrieb sie in einem Kondolenztelegramm an den französischen Präsidenten Macron, dessen Text das Bundespresseamt veröffentlichte.

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Eine Minute der Stille: Die Nationalversammlung gedenkt der Opfer des Anschlags.
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Polizisten sichern den Nürnberger Christkindlesmarkt an einem Zufahrtsbereich.
Foto: Daniel Karmann, dpa
Foto: Daniel Karmann, dpa  
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Die terroristische Bedrohung ist immer noch im Herzen des Lebens unserer Nation.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach Angaben seines Sprechers an die Schrecken des Terrors in seinem Land erinnert.

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Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), hat davor gewarnt, sich von "unbegreiflichen" Attentaten wie jetzt in Straßburg beirren zu lassen. Es sei ein Angriff auf Menschen gewesen, die in Freiheit leben wollten, "das können wir niemals akzeptieren, und für unsere Werte werden wir deshalb weiter kämpfen."
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Unter den Verletzten ist auch ein italienischer Radiojournalist, wie ein Sprecher des Außenministeriums der dpa bestätigt. Nach jetziger Kenntnis des Auswärtigen Amtes sind keine Deutschen unter den Opfern.
Foto: Sebastian Gollnow, dpa
Foto: Sebastian Gollnow, dpa  
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Auch für den kommenden Spieltag in der ersten französischen Fußball-Liga sind auf Anweisung der Behörden zwei Partien abgesetzt worden. Die Begegnungen Nizza gegen Saint-Etienne (Freitag) und Nantes gegen Montpellier (Samstag) werden nicht wie geplant stattfinden. Das teilt die Ligue 1 mit und verweist auf die Belastung der Polizei an anderen Stellen - ohne den Terroranschlag in Straßburg oder die erwarteten neuen Demonstrationen der "Gelbwesten" explizit zu erwähnen.
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Die Festnahmen auf der A1 waren falscher Alarm. Die Männer sind wieder frei. Eine gründliche Durchsuchung des Taxis von Beamten der Spurensicherung haben keinerlei Anhaltspunkte für einen Verdacht ergeben.
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Grünen-Chef Robert Habeck warnt nach dem Anschlag in Straßburg westliche Gesellschaften davor, sich von Angst leiten zu lassen. Aus Furcht vor dem Terror dürfe keine "Gesellschaft der Angst" errichtet werden, sagt Habeck im Deutschlandfunk. Andernfalls hätten die Täter ihr Ziel erreicht.

Habeck fordert, an freiheitlichen Werten, an Toleranz und an rechtsstaatlichen Verfahren und Selbstverständnis festzuhalten. "Gleichwohl muss man natürlich sagen, dass Täter, Gefährder hart unter Kontrolle genommen werden müssen."
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Beamte kontrollieren nach dem Anschlag einen Kleinwagen in Straßburg. 
Foto: Christophe Ena, AP/dpa
Foto: Christophe Ena, AP/dpa  
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