Was festzuhalten bleibt - das Wichtigste in Kürze:  

▪ Der DFB setzte sich gegen den einzigen Mitbewerber Türkei durch und richtet 18 Jahre nach der WM 2006 wieder ein großes Turnier aus.

▪ Deutschland hat sich bei der Abstimmung deutlicher als erwartet gegen Mitbewerber Türkei durchgesetzt. Die deutsche Bewerbung setzte sich mit 12:4-Stimmen durch. Eine Stimme war ungültig. 

▪ Der DFB punktete vor allem mit den vorhandenen Stadien sowie der bestehenden Infrastruktur und wirtschaftlicher Stabilität.

▪ Der türkische Mitbewerber hatte vor allem für das fehlende Menschenrechtskonzept und aufgrund finanzieller Risiken schlechte Bewertungen durch die UEFA-Prüfer kassiert.
Die deutsche Delegation mit EM-Pokal. Foto: Soeren Stache, dpa
Die deutsche Delegation mit EM-Pokal. Foto: Soeren Stache, dpa  
Neuen Beitrag anzeigen
Neue Beiträge anzeigen
Kein Beitrag vorhanden
Liebe Leserinnen und Leser, wir beenden an dieser Stelle den Liveblog. Vielen Dank fürs Dabeisein und für Ihr Interesse. Kommen Sie gut durch den Abend. 
Live · Desk
Zu allerletzt noch die Spielorte: Der DFB setzt auf neun Stadien von der WM 2006. Lediglich Düsseldorf kommt beim Kontinentalturnier neu hinzu. Als logischer Kandidat für das Finale gilt erneut das Berliner Olympiastadion. Für das Eröffnungsspiel bieten auch die Arenen in Dortmund und München die notwendige Kapazität.
Live · Desk
DFB-Präsident Reinhard Grindel bezeichnet nach der EM-Vergabe 2024 an Deutschland mit Blick auf seine Zukunft Personaldiskussionen als "überflüssig". "Ich werde mich jetzt an die Sachthemen machen, wie das auch unsere Landesverbandspräsidenten und die Bundesliga erwarten", so Grindel. "Die finden nämlich die Personaldiskussion völlig überflüssig und wollen, dass das aufhört."
Foto: Soeren Stache, dpa
Foto: Soeren Stache, dpa  
Live · Desk
Der türkische Sportminister reagiert enttäuscht auf die EM-Vergabe an den Konkurrenten Deutschland. Das sei "traurig" für die UEFA und die Europameisterschaft, so Mehmet Muharrem Kasapoglu. Die Türkei habe eine starke Bewerbung vorgelegt und besitze neue Stadien. "Wir haben als Land nichts verloren."
Live · Desk
Auch Transparency International sieht die Ausrichtung der Fußball-EM als Verpflichtung zu zeigen, "wie ein solches Turnier vorbildlich ausgetragen werden kann".
Live · Desk
Die Gewerkschaft IG Bau nennt den Zuschlag für Deutschland "ein tolles Signal", nimmt den DFB aber auch zugleich in die Pflicht:  "Anders als noch zur WM stehen dabei heute endlich auch die Menschen- und damit gleichzeitig die Arbeitsrechte auf der Agenda" sagt Dietmar Schäfers, Stellvertretender IG BAU-Bundesvorsitzende. Es sei gut, dass der DFB sich zu seiner Verantwortung bekenne. "Mit der UEFA-Entscheidung können und müssen jetzt den Worten Taten folgen. Die EM 2024 muss das sauberste Turnier aller Zeiten werden", so Schäfer.
Live · Desk
Auch Nationalspieler und FC Bayern-Profi Mats Hummels gratuliert via Twitter und hofft, dass es ein ebenso großartiges Turnier wird wie 2006:
Live · Desk
Können es noch gar nicht fassen: Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus (l.) und Integrationsbotschafterin Celia Sasic von der deutschen Delegation.
Foto: Soeren Stache/dpa
Foto: Soeren Stache/dpa  
Live · Desk
"Wir freuen uns beide. Das wird unser letztes Turnier" unkt Nationalspieler Thomas Müller in einer ersten Reaktion gemeinsam mit seinem Mannschaftskameraden bei Bayern München, Arjen Robben.
Live · Desk
Der deutsch-türkische AKP-Abgeordnete und Erdogan-Vertraute Mustafa Yeneroglu reagiert auf die EM-Absage an die Türkei mit gemischten Gefühlen.
Live · Desk