▪▪▪ Das Wichtigste in Kürze:

▸ Nach dem Warnstreik (5 bis 9 Uhr) kann es zu massiven Einschränkungen im bundesweiten Fernverkehr kommen.   

▸ Laut Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft sind vorerst keine weiteren Warnstreiks geplant.  

▸ Alle für heute gekauften Tickets bleiben bis Sonntag gültig. Für bestimmte Spartickets wird Zugbindung aufgehoben. Im Fall von Reiseabsagen Erstattungen von Tickets und Reservierungen geplant.

▸ Kostenlose Hotline der Bahn: 08000 996633

▸ Infos der Bahn zu aktuellen Verspätungen.

▸ Auskünfte für Reiseverbindungen per DB-Navigator oder auf der Bahn-Website.

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Liebe Leserinnen und Leser, der Liveblog endet an dieser Stelle, vielen Dank für Ihr Interesse und fürs Dabeisein. Sollten Sie unterwegs sein, kommen Sie gut ans Ziel!
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Was sie unbedingt noch wissen sollten: 

Wie komme ich bei Verspätungen zu meiner Entschädigung?
Eine Entschädigung müssen Kunden beim bahneigenen Servicecenter für Fahrgastrechte beantragen. Dafür gibt es entweder im Zug, am Bahnhof oder online zum Ausdrucken ein Formular

 Wie viel Geld steht mir zu?
Ab einer Stunde Verspätung am Zielort gibt es ein Viertel vom Ticketpreis zurück. Bei mehr als zwei Stunden ist es die Hälfte. Mit Bahncard 100 gibt es zehn Euro in der zweiten Klasse, wenn der Zug mehr als 60 Minuten zu spät am Ziel ankommt.

▸ Geht es auch schneller und unkomplizierter?
Mittlerweile gibt es Anbieter für die Erstattung im Internet. Einer davon ist Zug-Erstattung.de. Man lädt sein Ticket hoch, das System liest die Daten aus und bereitet auf deren Basis den Antrag vor
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Er hätte es eigentlich wissen müssen: Deutschlands oberster Gewerkschafter Reiner Hoffmann ist selbst vom Bahnstreik betroffen gewesen. Bei anderen Betroffenen habe er vor allem Verständnis für die Eisenbahngewerkschaft EVG wahrgenommen, so Hoffmann im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. "Ich hatte heute morgen selbst die Situation, dass ich am S-Bahnhof stand und die Reaktion vieler Menschen mitbekommen habe", erklärt der DGB-Vorsitzende. 

Natürlich ist es dann erstmal ärgerlich, wenn ich dann nicht pünktlich zur Arbeit komme. Aber der Ärger richtete sich weniger gegen meine Gewerkschaft, die EVG, sondern vor allen Dingen gegen den Bahnvorstand, dass hier kein anständiges Angebot auf den Tisch gelegt wurde, bei dem die Menschen am Verhandlungstisch sagen: Darauf können wir uns verständigen, hier können wir uns einigen.

Foto: Gregor Fischer, dpa/Archiv
Foto: Gregor Fischer, dpa/Archiv  
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Torsten Westphal, Bundesgeschäftsführer der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, nennt den Warnstreik einen vollen Erfolg. Mehre tausend Mitglieder hätten sich beteiligt, erklärt er. "Es gab einen große Bereitschaft, weil es auch einen großen Unmut gab." Kritik am Ausmaß des Arbeitskampfes weist er zurück. "Wir halten den Warnstreik für verhältnismäßig." Die Aktionen seien zum großen Teil von den Mitgliedern selbst gesteuert worden.
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Nach Beendigung des Warnstreiks zeigt sich die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wieder gesprächsbereit. "Wir sind bereit, ab morgen am frühen Nachmittag zu verhandeln", so Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba. Weitere Warnstreiks seien vorerst nicht geplant.  Ob die Bahn ein neues Angebot vorgelegt habe, will Rusch-Ziemba nicht sagen.
Foto: Christoph Soeder, dpa/Archiv
Foto: Christoph Soeder, dpa/Archiv  
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Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert, dass sich sich die Deutschen Bahn und die Gewerkschaften künftig auf einen "gesicherten Mindestfahrplan bei Streiks des Bahnpersonals" einigen. "In anderen europäischen Ländern sind solche Streikfahrpläne seit langem üblich", heißt es in einer Mitteilung.  Der Verband appelliert an beide Tarifparteien, Ersatzfahrpläne mindestens 48 Stunden vor Streikbeginn zu veröffentlichen.
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Nach Bahnangaben müssen Kunden vor allem im Fernverkehr noch den ganzen Tag mit Einschränkungen rechnen. Das Fernverkehrsnetz im Überblick:
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Menschenmassen auf dem Hauptbahnhof in Hamburg. Auch hier wird es noch eine Weile dauern, bis sich der Verkehr nach dem vierstündigen Streik in den frühen Morgenstunden normalisiert.
Foto: Georg Wendt, dpa
Foto: Georg Wendt, dpa  
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Zum Warnstreik bei der Bahn und dem weiteren Vorgehen informiert die Gewerkschaft EVG um 11.30 Uhr in einer Pressekonferenz in Berlin. Vorgesehen sind Statements von Bundesgeschäftsführer Torsten Westphal und Tarifverhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba.
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Der Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) wird auch in den sozialen Medien ausgetragen. Die Deutsche Bahn weist den Vorwurf der EVG zurück, die Bahn habe die Tarifgespräche  abgebrochen. "Das ist falsch. Fakt ist: Die EVG hat die Gespräche verlassen und streikt. Die Bahn ist weiterhin jederzeit bereit, die Verhandlungen fortzusetzen. Es steht eine Einladung für heute", schreibt die Bahn auf Twitter. Wie die EVG ebenfalls auf dem Kurznachrichtendienst mitteilt, kehre man erst an den Verhandlungstisch zurück, wenn die Deutsche Bahn deutlich mache, ernsthaft verhandeln zu wollen und ein neues Angebot vorlege.
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