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Walz: Dauerwellen gehören verbannt

Promi-Friseur Udo Walz würde luftgetrocknete Dauerwellen am liebsten aus allen Friseursalons verbannen. "Wenn das rauswächst, sieht das immer schrecklich aus", erklärt er im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur - deshalb seien Frauen mit Dauerwellen nie zufrieden damit. 

Der gebürtige Waiblinger eröffnete in den 60ern seinen ersten Salon in Berlin und arbeitete unter anderem für Modemacher wie Wolfgang Joop, Jil Sander und Jean-Paul Gaultier. Walz frisierte zahlreiche prominente Kunden wie Marlene Dietrich, Sabine Christiansen und Angela Merkel.
Wird am 28. Juli 75 Jahre alt: Udo Walz. Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv
Wird am 28. Juli 75 Jahre alt: Udo Walz. Foto: Soeren Stache, dpa/Archiv  
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Transportmittel der Zukunft

Mit ihrer rasenden Kapsel haben Studenten der Technischen Universität (TU) München wieder einen sogenannten Hyperloop-Wettbewerb gewonnen. Das windschnittige Fahrzeug namens "Pod", das durch eine nahezu luftleere Röhre raste, erreichte in Los Angeles eine Geschwindigkeit von 463 Stundenkilometern, wie die Uni mitteilt. Damit blieb der "Pod" knapp unter dem im vergangenen Jahr ebenfalls von der TU aufgestellten Weltrekord von 467 Kilometern pro Stunde. Der "Hyperloop" soll einmal den Personen- und Gütertransport revolutionieren und beispielsweise Verkehrschaos in Großstädten beseitigen

In einer Teilvakuum-Röhre sollen Kapseln ("Pods") wie eine Art Rohrpost mit an die 1000 Stundenkilometern - annähernd Schallgeschwindigkeit - unterwegs sein. Das Vorhaben steckt aber noch in den Kinderschuhen. Um die Idee des "Hyperloops" bekannt zu machen, hatte Tech-Milliardär Elon Musk, Chef des E-Autobauers Tesla und der Raketenfirma SpaceX, 2015 einen Wettbewerb unter Universitäten weltweit ausgeschrieben. Daraufhin entwickelten die TU und weitere Unis entsprechende Kapseln. Auf Platz zwei kam das Team Swissloop, ein Verein von Studierenden der ETH Zürich und weiterer Schweizer Hochschulen. Dritter wurde das Team EPFLoop der L'Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz).
Das Fahrzeug namens
Das Fahrzeug namens "Pod" raste nahezu durch eine luftleere Röhre. Foto: Technische Universität München/dpa  
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Weihnachten mitten im Juli

Dutzende weißbärtige Männer und mit rot-weißen Ringelsocken ausgestattete Frauen haben fünf Monate vor dem heiligen Fest in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen ein wenig Christbaumstimmung verbreitet. Anlass des bunten Treibens ist der alljährlich veranstaltete Weltkongress der Weihnachtsmänner und -frauen. Bereits seit 1957 trifft sich der Kongress im Vergnügungspark Bakken nördlich der Stadt. Das Ziel: Friedliche Weihnachtsstimmung verbreiten und den Austausch mit Weihnachtsmännern aus aller Welt pflegen.

Nach Angaben des Freizeitparks geht die Tradition auf einen Entertainer des Parks zurück, der der Ansicht war, dass Weihnachten nicht nur einmal im Jahr gefeiert werden sollte. Manche der Teilnehmer reisten extra aus Japan, den USA und Großbritannien an - und auch aus Deutschland. Weihnachtsmann Wolfgang Pomp aus Bonn sagt, er sei seit 1996 dabei und freue sich, die Kollegen aus aller Welt wiederzusehen, zum Beispiel den Santa Claus aus Japan. "Der heißt Paradise Yamamoto. Ich finde, wenn man so heißt, dann braucht man nichts mehr in der Welt."
"Ho, ho, ho": Weihanchtsmänner und -frauen während einer Bootstour durch die dänische Hauptstadt. Foto: Steffen Trumpf, dpa  
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Alles nur gespielt

Weil er Rettungssanitäter spielte und mit Blaulicht und Sirene durch München fuhr, muss ein 36-Jähriger ein halbes Jahr ins Gefängnis. Das Amtsgericht München verurteilte ihn wegen Amtsanmaßung, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem ist er für mindestens fünf Jahre seinen Führerschein los. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft Rechtsmittel eingelegt haben. Der Mann ist zwar Rettungsdiensthelfer, aber keine amtliche Rettungskraft. Eigentlich sollte er den Krankenwagen nur in die Werkstatt bringen. Doch stattdessen fuhr er damit im Mai 2018 unerlaubt durch München, schaltete Blaulicht und Sirene ein. Andere Autos machten ihm vor Ampeln und an Kreuzungen Platz.

"Ich gebe zu, dass ich mich rücksichtslos verhalten habe", so der Angeklagte nach Gerichtsangaben in der Verhandlung. "Mir ging es aufgrund einer schweren Trennung und Sachen, die aus meinem früheren Leben kamen, nicht sehr gut. Mir selbst hat dieses Gefühl Lust bereitet." Für den Fall, dass jemand danach fragt, hatte er einen Fantasieausweis für den Rettungsdienst angefertigt. Das Gericht hielt dem 36-Jährigen zwar zugute, dass er voll geständig war - betonte allerdings auch, dass es nicht das erste Mal war, dass er bei einem solchen Vergehen erwischt wurde. Elf Einträge habe er im Bundeszentralregister, zum sechsten Mal stand er wegen Amtsanmaßung vor Gericht. "Der Vollzug der Freiheitsstrafe ist auch zum Schutz der Bevölkerung unausweichlich", so das Gericht.

Anmerkung: Das Amtsgericht München verurteilte den Mann bereits am vergangenen Montag, 15. Juli.
Symbolbild: Andreas Gebert, dpa
Symbolbild: Andreas Gebert, dpa  
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Ein letzter Wunsch

Ein 15-sekündiges Video macht seit Tagen auf Twitter die Runde. Mehr als 6,5 Millionen Mal wurde der kurze Clip bereits aufgerufen und über 550.000 Mal gelikt. Die Geschichte ist kurz erzählt: Als Ryan Giancola aus dem US-Bundesstaat North Carolina mit seinen Freunden am Strand die Seele baumeln ließ, wurde er von einer älteren Frau angesprochen. "Sie fragte, ob wir den Wunsch ihres Mannes, ein letztes Mal eine Welle zu reiten, erfüllen könnten", schreibt Giancola. Ihr Mann leide an Demenz und habe höchstwahrscheinlich nur noch ein Jahr zu leben.

Giancola und seine Freunde zögerten nicht lange: Sie halfen dem Mann auf einen Skimboard und ließen ihn mit einer kleinen Welle wenige Meter über das Wasser Gleiten. "Was für ein tolles Erlebnis", schreibt Giancola in seinem Tweet, der übrigens an jenem Tag auch Geburtstag feierte. Zehntausende Menschen kommentierten die Aktion. "Dies ist herzzerreißend und gleichzeitig schön", schreibt einer. "Mehr, mehr, mehr davon bitte", so ein anderer. 
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Digitale Glocken für Kirche ohne Turm geplant

Wegen eines fehlenden Kirchturms könnte die Gemeinde Rülzheim künftig Gläubige mit elektronischem Glockenläuten vom Band zum Gottesdienst rufen - als wohl erster Ort in der Pfalz. "Uns liegt das Angebot einer Fachfirma vor, die echtes Glockengeläut aufgenommen und uns vorgespielt hat - wir waren von der Qualität angenehm überrascht", erklärt ein Sprecher der protestantischen Kirchengemeinde. Entschieden sei noch nichts. "Wir werden das in der Gemeinde besprechen und bei einer Zustimmung ein zweites Angebot einholen", erklärt er. Eine Montage noch 2019 sei unwahrscheinlich.

Ein Kirchturm sei in dem 8000-Einwohner-Ort ursprünglich vorgesehen gewesen, aber aus finanziellen Gründen vor gut 50 Jahren nicht gebaut worden. "Theoretisch könnten wir aber jederzeit zu bauen beginnen", sagt der Sprecher. Elektronisches Glockenläuten vom Band sei jedoch kostengünstig und praktisch. Experten schätzen die Ausgaben für Lautsprecher, Verstärker und Antenne auf mehrere tausend Euro.
Das Kirchengebäude der
Das Kirchengebäude der "Protestantischen Kirchengemeinde Rülzheim" besitzt keinen Kirchturm und damit auch keine Glocken. Foto: Andreas Arnold, dpa  
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Tolle Idee oder eklig?

Für ihre Kettenanhänger und Armbänder hat sich eine Schmuckdesignerin aus Duisburg ein besonderes Material ausgesucht: Melanie Käpple fertigt Schmuck aus Muttermilch. Damit wolle sie sich und anderen Müttern die Gelegenheit geben, die Zeit des Stillens "in Form eines schönen und ganz individuellen Schmuckstücks in Erinnerung zu halten", schreibt Käpple auf ihrer Internetseite. Interessierte Mütter schicken ein paar Tropfen ihrer Muttermilch an die Designerin. Käpple trocknet diese dann und vermischt sie mit Harz und anderen härtenden Materialien. Zuletzt wird das Ganze in Form geschliffen. Auch Haare oder Teile der Nabelschnur können verarbeitet werden.

Weil die Nachfrage nach den ungewöhnlichen Schmuckstücken größer ist als die Kapazitäten der Designerin, lost Käpple nach eigenen Angaben ihre nächsten Kunden aus. In den sozialen Netzwerken gibt es aber auch kritische Stimmen: Manche ekeln sich vor der verarbeiteten Muttermilch - andere sehen laut Käpple dadurch Mütter herabgewürdigt, die sich gegen das Stillen entscheiden.
Eines von vielen Schmückstücken, die Melanie Käpple aus Muttermilch herstellt. Foto: Christoph Reichwein, dpa 
Eines von vielen Schmückstücken, die Melanie Käpple aus Muttermilch herstellt. Foto: Christoph Reichwein, dpa   
Melanie Käpple in ihrem Arbeitsraum. Foto: Christophn Reichwein, dpa
Melanie Käpple in ihrem Arbeitsraum. Foto: Christophn Reichwein, dpa  
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Bis zum Hals im Morast

Mit Muskelkraft und einem selbst gebauten Steg hat die Feuerwehr in Velbert ein Pferd aus einem sumpfigen Tümpel gerettet. Wie die Feuerwehr mitteilt, steckte das Tier bis zum Hals im Morast fest. Da das Pferd vom Ufer aus nur schwer zu erreichen war, bauten die Einsatzkräfte einen provisorischen Steg aus Bohlen und Balken. Ein Feuerwehrmann arbeitete sich so zu dem Pferd vor, das zunächst an das gegenüberliegende Ufer flüchtete. 

Schließlich näherte es sich dem Helfer wieder, so dass dieser ein Halfter umlegen und das Tier mit vereinten Kräften aus dem Tümpel gezogen werden konnte. Zuvor war das Pferd zusammen mit rund einem Dutzend anderer Pferde von der Weide eines Reiterhofs ausgebrochen und daraufhin in den benachbarten Tümpel geraten.
Foto: Feuerwehr Velbert/dpa
Foto: Feuerwehr Velbert/dpa  
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Badespaß nach dem Super-Gau

Im Meer nahe der Atomruine von Fukushima ist das Baden seit wieder erlaubt. Erstmals seit der Reaktorkatastrophe vor gut acht Jahren gaben die Behörden einen Strand innerhalb der 30-Kilometer-Zone um das zerstörte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi frei. Viele vergnügten sich am Wiedereröffnungstag am Kitaizumi-Strand in der Stadt Minamisoma in den Fluten des Pazifiks, nur etwa 25 Kilometer von der Atomruine entfernt. Kinder planschten im Wasser, Surfer warteten auf die nächste Welle.

Die Strahlung stellt den Behörden zufolge keine Gefahr dar. Die Konzentration an Cäsium 134 im Meeressand sei so niedrig, dass sie nicht mal messbar sei, berichtet die lokale Zeitung "Kahoku Shimbun". An Cäsium 137 seien nur 7 bis 9 Bequerel pro Kilogramm gemessen worden. Im Sand am Strand seien die Werte ähnlich niedrig. Auch in den benachbarten Provinzen Miyagi und Iwate wurden Strände der Orte Kesennuma und Kamaishi erstmals seit der Atomkatastrophe wieder geöffnetIn der Katastrophenregion hatten die Behörden erstmals schon gut ein Jahr nach dem Super-Gau den ersten Strand für Badegäste wiederöffnet, damals in der benachbarten Provinz Iwaki, 65 Kilometer südlich der Atomruine.
Foto: Kyodo/dpa
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Hilfe aus der Luft

Mit einem Hubschrauber hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen einen gestürzten Rollstuhlfahrer gefunden. Der Mann sei mit seinem elektrischen Rollstuhl zwischen Feldern spazieren gefahren und auf unebener Strecke umgekippt, teilt die Polizei mit. Daraufhin war er nicht mehr bewegungsfähig, konnte mit seinem Handy aber seine Ehefrau benachrichtigen. Sie suchte zunächst erfolglos selbst nach ihrem Mann, alarmierte dann jedoch die Polizei. Diese rückte mit mehreren Streifenwagen und einem Hubschrauber aus. Nach kurzer Zeit fanden die Beamten sie den Mann unverletzt und brachten ihn zu seiner Ehefrau.
Foto: Wolfram Kastl, dpa/Archiv
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Stöhnen statt singen

Wer immer schon mal lustvoll einen Porno synchronisieren wollte, kann das künftig im Hamburger Kultkiez St. Pauli tun. Dragqueen Olivia Jones eröffnet die wohl erste Porno-Karaoke-Bar Deutschlands auf der Großen Freiheit. Dort können dann kurze Pornoclips aus den 70er- und 80er-Jahren mit Leidenschaft verstöhnt werden. Die Besucher können dabei "echte Schmankerl" erwarten, die "viiiele Haare, Horrorfrisuren und steife Dialoge" garantieren, so Olivia Jones im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Schon die Filmtitel "Audienz auf Schloss Neuschweinstein", "Schweinreich - Dagobert Fuck und die geldgeile Rammelmaus" und "Dr. Fummel - der Arzt, den die Frauen versauen" lassen den Spaß beim Verstöhnen der Clips erahnen. "Das Nachsynchronisieren ist ein echter Lach-Orgasmus", meint Jones.

Die Idee zur Bar habe auch etwas mit der Geschichte des Viertels zu tun. "Wir haben überlegt, was es als Bar-Konzept auf St. Pauli so noch nicht gibt. Karaoke kennt jeder. Porno-Karaoke nicht", erklärt die 49-jährige Niedersächsin aus der Region Hannover. Außerdem gehörten Pornos zur Geschichte St. Paulis. Im Kiez habe es einst die höchste Porno-Kino-Dichte und durch die vielen Sexshops die größte Film-Auswahl gegeben. "Und auf der Großen Freiheit gab's schon in den 60ern ein Porno-Kino, das mit bunten 3D-Papp-Brillen gearbeitet hat." Zudem spielen die Travestiekünstlerin und ihr Team seit vielen Jahren mit ihren Gästen eine Art Porno-Karaoke während der Party-Hafenrundfahrten.
Foto: Christian Charisius, dpa
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Mehr als 1000 Männer springen in Memminger Stadtbach

Wildes Treiben im bayerischen Memmingen: Auf der Suche nach der dicksten Forelle sind etwa 1200 Männer und Jungen mit Keschern in den Memminger Stadtbach gesprungen. Bereits um 6 Uhr morgens begann der "traditionelle Weckruf", bei dem die Memminger Musikkapelle durch die Stadt zieht. Zum diesjährigen "Fischerkönig" wurde Walter Gröner gekürt. Er darf sich nun "Walter IV., der Taucher" nennen. Ihm gelang es, die größte Forelle mit einem Gewicht von 1840 Gramm zu fangen.

Am Traditionsfest dürfen ausschließlich männliche Bürger ab sechs Jahren teilnehmen. Frauen bleiben per Satzung des Veranstalters "Fischertagsverein Memmingen" von dem Treiben ausgeschlossen. Eine Frau aus Memmingen hat deswegen Klage beim Amtsgericht Memmingen eingereicht. Es werde derzeit die Zulässigkeit der Klage geprüft, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts. Kritik kommt jedes Jahr zudem von Tierschützern, da sie die Veranstaltung als Tierquälerei sehen.
Die Brauchtumsveranstaltung ist mittlerweile ein lautstarkes Volksfest geworden. Das Fest endet mit einem abendlichen Umzug des Fischerkönigs durch die Altstadt.
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa
Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa  
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Lobeshymnen für einen Teenager

Die WM-Höchstnoten bekam der erst 13-jährige Alexej Sereda beim Turmspringen im Halbfinale noch nicht, aber bewundert wurden die Wassersprung-Künste des Ukrainers bei der Schwimm-WM ganz besonders. Immer wieder ging ein Raunen durch die Halle, wenn der zierliche Junge aus zehn Metern Höhe seine Sprünge vorführte. Platz sieben mit 476,30 Punkten war in Gwangju (Südkorea) schon eine erstaunliche Leistung von dem Springer, der am 25. Dezember 14 Jahre alt wird. "Vor dem Ukrainer muss man den Hut ziehen. In dem Alter sich von da oben so kontrolliert runterzustürzen", sagt der 18-jährige Deutsche Lou Massenberg. "Die Endphasen von ihm sind einfach nur genial."

Junge Wasserspringerinnen sind bei Weltmeisterschaften nicht selten, in der Männerwertung kommt das aber nicht so häufig vor. So junge Athleten wie Sereda gebe es bei den Männern nicht allzu oft, erklärt auch der deutsche Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow. "Aber das eine oder andere Mal kommt immer mal wieder ein Supertalent heraus. Das sind Springer, die relativ frühzeitig technisch schon sehr gut ausgebildet sind."

Foto: Bernd Thissen, dpa
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Auf heißer Felge durch Duisburg

Eine betrunkene Frau ist mit ihrem Auto auf einer blanken Felge durch Duisburg gefahren. Die Polizei nahm die 49-Jährige laut einer Mitteilung nach Zeugenhinweisen zu einer Blutprobe mit auf die Wache, nachdem diese das Cabrio ordentlich eingeparkt hatte. 

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die Frau in Ratingen bei Düsseldorf ihre Tour gestartet hatte. Die Spuren an der linken vorderen Felge deuteten aber darauf hin, dass sie den Reifen in Duisburg verloren haben müsste. Es wird den Angaben der Polizei zufolge nun nach Zeugen für die Fahrstrecke der Frau und nach möglichen Unfallgeschädigten gesucht.
Foto: Polizei Duisburg/dpa
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"Rollendes Klassenzimmer"

30 Jahre nach dem Mauerfall sind Schüler zu einer Radtour von Heilbronn nach Berlin gestartet. Auf der 710 Kilometer langen Strecke sollen sie die Geschichte der deutsch-deutschen Teilung erfahren, wie Organisator Ortwin Czarnowski erklärt: "Wir sprechen mit Zeitzeugen und besuchen besondere Orte." Auf der Liste stehen etwa die Leipziger Nikolaikirche, Ausgangspunkt der Montagsdemonstrationen und Symbol der Friedlichen Revolution in der DDR, oder die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, früher Untersuchungshaftanstalt der Stasi.

"Wenn wir am Ende durchs Brandenburger Tor fahren, wird das ein ganz besonderes Gefühl", erklärt der ehemalige Radrennfahrer Czarnowski, der 1960 aus der DDR geflüchtet war. Bis dahin wird der 78-Jährige mit den 37 Schülern im Alter von 11 bis 16 Jahren neun Tage unterwegs sein.

Der ehemalige Radrennfahrer Ortwin Czarnowski (M.) startet in Heilbronn mit den Schülern zu einer über 700 Kilometer langen Fahrradtour. Foto: Bernd Weißbrod, dpa
Der ehemalige Radrennfahrer Ortwin Czarnowski (M.) startet in Heilbronn mit den Schülern zu einer über 700 Kilometer langen Fahrradtour. Foto: Bernd Weißbrod, dpa  
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In Berkeley heißt es künftig "firefighter" statt "fireman"

Aus "manpower" wird "workforce", aus "policeman" oder "policewoman" wird "police officer": Die kalifornische Universitätsstadt Berkeley führt eine geschlechtsneutrale Sprache ein. Nach einem Beschluss des Stadtrats sollen dazu mehr als zwei Dutzend Wörter in der Gemeindeverordnung ausgetauscht werden, wie US-Medien berichten. Demnach heißen die Einsatzkräfte der Feuerwehr künftig "firefighter" statt "fireman" oder "firewoman". Aus "manhole" (Kanalschacht) werde "maintenance hole", berichtet der "San Francisco Chronicle". 

"Sprache ist mächtig. Es ist ein kleiner Schritt, aber es ist wichtig", so Stadtrat Rigel Robinson, der die Initiative auf den Weg gebracht hatte. Geschlechtsneutrale Sprache verdeutliche auch, dass nicht nur Männer das Land führten. Berkeley (rund 120.000 Einwohner) bei San Francisco ist Sitz der renommierten University of California und bekannt für seine fortschrittliche Politik.
Foto: Jeff Chiu, AP/dpa
Foto: Jeff Chiu, AP/dpa  
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Eiszeit auf der Autobahn 

Bei einem Unfall sind auf der A67 in Hessen 15 Tonnen Speiseeis auf die Straße geraten. Während das Eis taute, sperrte die Polizei am Morgen am Autobahndreieck Viernheim zwei Spuren in Richtung Süden. Nach Polizeiangaben hatte der 44-jährige Fahrer des Eistransports vermutlich einen Pannen-Lkw übersehen, der auf dem Seitenstreifen stand. Er sei seitlich gegen den stehenden Lastwagen geprallt, wobei die Wand des Eis-Lkw beschädigt wurde. 

Der Eis-Fahrer brach danach noch mit seinem Lastwagen durch die Schutzplanke und kam erst auf dem Grünstreifen zum Stehen gekommen. Beide Fahrer blieben unverletzt, den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 250.000 Euro.
Symbolbild: Julian Stratenschulte, dpa
Symbolbild: Julian Stratenschulte, dpa  
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Der teuerste Kaffee der Welt? 
 
Weil sich zwei deutsche Touristen an der Rialto-Brücke in Venedig einen Kaffee gekocht haben, wurden sie von der zuständigen Polizei zu einer Strafzahlung in Höhe von 1000 Euro verdonnert. Die beiden 32 und 35 Jahre alten Berliner hätten es sich am Fuße der berühmten Brücke mit einem kleinen Kaffeekocher bequem gemacht, teilte die Stadt mit. 
 
Die Deutschen mussten aber nicht nur Strafe zahlen - 650 Euro der Mann und 300 Euro die Frau. Sie wurden sogar aufgefordert, die Stadt zu verlassen. "Venedig muss respektiert werden. Und diese Schlechterzogenen, die denken, sie können in die Stadt kommen und machen, was sie wollen, müssen kapieren, dass sie (...) gestellt, bestraft und verbannt werden", erklärte Bürgermeister Luigi Brugnaro.  

Foto: Comune di Venezia, dpa
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Ist Köln das neue Berlin?

Das internationale Fachmagazin "DJ Mag" kürte dieses Jahr den Kölner Club Bootshaus statt wie jahrelang das legendär-verruchte Berliner Berghain zum besten Club in der Bundesrepublik. Wie steht es eigentlich um das Nightlife in Deutschland - oder besser: im deutschsprachigen Raum?

Im Berliner Berghain gibt man sich betont exklusiv, die Türsteher sind berüchtigt. Ins Kölner Bootshaus dagegen darf jeder hinein, der will. Die meisten Tickets werden - ebenfalls clubuntypisch - wie bei Konzerten vorab online verkauft. An der Tür wird niemand wegen seines Outfits abgewiesen, sagen die Betreiber. Nur zu betrunken oder aggressiv darf man nicht sein, "ansonsten ist hier jeder willkommen". Mancher wirft dem Club allerdings vor, zu sehr den Mainstream zu bedienen. Fabian Thylmann, der Besitzer des Clubs, hält die Kritik für unberechtigt: "Wir spielen sechs oder sieben verschiedene Musikrichtungen, da gibt es genauso viel Abseitiges wie Populäres. Es soll für jeden etwas dabei sein." 
Foto: Rolf Vennenbernd, dpa
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Arnie als Autoverkäufer mit Schnauzer

Sein Auftrag: den Kunden E-Autos verkaufen, doch stattdessen versucht er den Leuten herkömmliche Wagen mit Verbrennungsmotor anzudrehen. In einem witzigen Clip für die kalifornische Non-Profit-Organisation Veloz ist Arnold Schwarzenegger in die Rolle des Autohändlers Howard Klein geschlüpft und hält seine umweltbewusste Kundschaft zum Narren. "Die Zapfsäule ist manchmal befriedigender als Sex", hält er etwa einem Kunden entgegen, der ein E-Auto sucht, weil er es satt hat, weiter Geld an der Tankstelle zu lassen. Ein Auto müsse schließlich laut sein und hinten ordentlich qualmen, findet der Hollywoodstar, der manchmal eben auch richtig schön selbstironisch sein kann.
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Tourist schläft in Hängematte: 300 Euro Strafe 

Ein Tourist, der in einer Hängematte geschlafen hat, muss in Italien eine saftige Strafe zahlen. Der Österreicher habe seine Matte zwischen zwei Bäumen an einem beliebten Stadtstrand in Triest aufgespannt, teilte die Polizei mit. Weil das ein Verstoß gegen die Grünflächenregelung war, musste der 52-Jährige 300 Euro bezahlen. Im Internet brach danach ein Sturm der Entrüstung los. "Absurde Strafe" oder "gebt ihm sofort das Geld zurück", heißt es in Kommentaren. 

Immer wieder sorgen vor allem im Sommer kuriose Strafen für Touristen in Italien für Aufsehen. So verhängte zum Beispiel die Stadt Rom erst diese Woche eine Strafe von 500 Euro an einen Mann, der als römischer Senator verkleidet im Trevi-Brunnen gebadet hatte. 
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Die Tour von Oben 

Für Radsportfans ist die Tour de France an sich ja schon aufregend genug. Der französische Mountainbiker Valentin Anouilh hat trotzdem noch einen oben drauf gesetzt und während der 10. Etappe einen waghalsigen Sprung über das Peloton gewagt. Kein Wunder, dass die Aktion viral ein Hit ist und allein bei Youtube mehr als eine Million Aufrufe verzeichnet.
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Strache zurück auf Ibiza

Der über das "Ibiza-Video" gestolperte Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache macht auch dieses Jahr wieder Urlaub auf der beliebten Baleareninsel. Wie die österreichischen Tageszeitungen "Krone" und "Österreich" berichten, ist Strache mit seiner Familie am Donnerstag für einen 14-tägigen Urlaub auf die Insel geflogen. "Ja, ich bin wie jedes Jahr mit meiner Familie, meiner Frau Philippa und meinen drei Kindern - wie seit 17 Jahren - auch heuer wieder auf Ibiza", wird Strache von "Österreich" zitiert. "Denn Ibiza ist immer eine Reise wert." Die entscheidenden Fragen blieben allerdings offen, twittert der Journalist Armin Wolf: "Leider verrät die Geschichte nicht, in welcher Villa. Ob Treffen mit Investor*innen geplant sind. Und ob‘s danach Urlaubsvideos gibt."

Bei Straches Ibiza-Urlaub vor zwei Jahren wurde das vorzeitige Ende seiner politischen Karriere eingeleitet. Damals traf er sich mit einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte und sprach mit ihr unter anderem über möglicherweise illegale Parteispenden sowie eine Übernahme der "Kronen-Zeitung". Das stundenlange Gespräch wurde heimlich gefilmt. Ausschnitte davon wurden am 17. Mai vom "Spiegel" und der "Süddeutsche Zeitung" veröffentlicht. Strache musste als Vizekanzler und FPÖ-Chef zurücktreten, zudem zerbrach die gesamte rechtskonservative Regierung in Österreich. 
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Heiko Maas und das Paket

Der Außenminister als Umzugshelfer? In gewisser Weise ja. Heiko Maas ist heute Vormittag in Italien gelandet, um dort das im Zweiten Weltkrieg aus den Uffizien in Florenz geraubte Gemälde "Vaso di Fiori" zurückzugeben. Für die Übergabe der "Blumenvase" des niederländischen Malers Jan van Huysum (1682-1749) werden Maas und sein italienischer Amtskollege Enzo Moavero nach Florenz reisen. Bei manch einem der mitreisenden Journalisten weckte der ungewöhnliche Transport schon Assoziationen mit einer Amazon-Lieferung.
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Endlich nicht mehr Eichhörnchen

Das als Eichhörnchen verkleidete schwedische Model Marcus Schenkenberg ist in der vierten Folge der ProSieben-Show "The Masked Singer" enttarnt worden. Er erhielt im Publikums-Voting die wenigsten Stimmen und musste deshalb beim Ausscheiden aus der Sendung gestern Abend in Köln die Maske abnehmen. Er sei traurig und froh zugleich, sagte Schenkenberg nach der Show. "Am schwierigsten war es, meine Mutter anzulügen", sagte der 50-Jährige, der aktuell in Los Angeles lebt.

In der von Matthias Opdenhövel moderierten Live-Sendung aus Köln sind nun noch sechs Promis dabei, die in den verbleibenden zwei Shows nach und nach demaskiert werden.
Foto: Marcel Kusch, dpa
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