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"Beavis and Butt-Head" wird neu aufgelegt

Die Erfolgs-Zeichentrickserie "Beavis and Butt-Head" kommt zurück. Der US-Sender Comedy Central habe zwei neue Staffeln bestellt, berichtet das Branchenblatt "Hollywood Reporter". Außerdem solle es Ableger und Spezialsendungen geben. "Es hat sich wie die richtige Zeit angefühlt, wieder blöd zu werden", sagte "Beavis and Butt-Head"-Erfinder Mike Judge. Die Zeichentrickserie über zwei Freunde, die hauptsächlich Musik-Videos schauen, schimpfen und Unsinn reden, war ursprünglich in den 90er Jahren beim Musiksender MTV gelaufen und weltweit bekannt geworden.
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Wahllokal mit Einkaufswagen

Das Wahllokal mit der Nummer 838 in Wladiwostok im äußersten Osten Russlands ist leicht zu übersehen. Es ist dort eingerichtet, wo normalerweise der Einkauf halbwegs sicher vom Supermarkt nach Hause gebracht wird: im Kofferraum eines Autos. Davor steht ein Tischchen. Eine einzige Mitarbeiterin betreut diese kleine Wahlstation, bei der die Menschen ihr Kreuz für oder gegen die größte Verfassungsänderung der russischen Geschichte setzen konnten. Es ist zu einer Art Volkssport in Russland geworden, Bilder von skurrilen Wahllokalen ins Netz zu stellen. Der Kofferraum oder die Ladefläche von Transportern diente auch in anderen Landesteilen als Abstimmungsort. Es gibt Fotos mit schlichten Gartentischen im Freien, auf denen die Wähler über die Verfassung entschieden. Im Ort Komarowka bei Samara diente sogar ein Baumstumpf als Unterlage für den Wahlzettel. Dort - wie auch auf vielen anderen Bildern - war keine geschützte Wahlkabine zu sehen. In Krasnodar am Schwarzen Meer kam eine Tischtennisplatte zum Einsatz.

Das Gesetz in Russland verbietet nicht, unter freiem Himmel über eine neue Verfassung abzustimmen. Die Behörden wollten damit die Ansteckungsgefahr wegen der Pandemie verringern. Kremlkritiker Alexej Nawalny veröffentlichte auf Twitter ein Video von Menschen, die sich in St. Petersburg um einen Tisch und einen Einkaufswagen versammelt haben - und nannte es zynisch sein "Lieblingswahlbüro". 
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Blackpink mit drei neuen offiziellen Weltrekorden

86,3 Millionen Aufrufe in 24 Stunden: Die südkoreanische Girlband Blackpink hat mit ihrem neuen Lied "How You Like That" gleich drei offizielle Weltrekorde an einem Tag gebrochen. Laut einer Mitteilung des Guinnessbuch der Weltrekorde ist es nun mit diesen Klicks das meistgesehene YouTube-Video in 24 Stunden, das meistgesehene Musikvideo auf YouTube in 24 Stunden und das meistgesehene YouTube-Musikvideo innerhalb von 24 Stunden von einer K-Pop-Gruppe. Das meistgesehene Video hatte in der Vergangenheit unter anderem Sängerin Ariana Grande mit ihrem Lied "Thank You, Next" mit 55,4 Millionen Klicks.

Blackpink wurde 2016 gegründet und war vor kurzem in Lady Gagas Track "Sour Candy" zu hören. Sie sind die Girlband mit den derzeit meisten Followern auf Spotify (20,8 Millionen) sowie die Musikgruppe mit den meisten Abonnenten auf YouTube (fast 40 Millionen). Das koreanischsprachige Musikgenre des K-Pop wird weltweit immer populärer.
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Merkels Masken-Frage

Angela Merkel ist für ihr eindringliches Werben für den Mund-Nase-Schutz im Kampf gegen die Corona-Krise bekannt - doch trägt die Kanzlerin selbst auch Maske? Oder vermeidet sie etwa ganz bewusst wie US-Präsident Donald Trump Fotos mit Maske, nur um ja kein Bild von Schwäche zu zeigen? Beim Auftritt mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf Schloss Meseberg hat die Kanzlerin eine ganz simple und pragmatische Antwort parat. 

"Wenn ich die Abstandsregeln einhalte, brauche ich die Maske nicht aufzusetzen. Und wenn ich sie nicht einhalte und ich zum Beispiel einkaufen gehe, dann treffen wir uns nicht, offensichtlich", entgegnet sie schmunzelnd einer Journalistin, die wissen will, warum man Merkel noch nie mit Maske gesehen habe. "Sonst hätten Sie mich auch schon mit Maske sehen können. Ich verrate Ihnen aber nicht, wann ich wo einkaufen gehe", setzt Merkel noch hinterher. 
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"Kräfteraubender und geruchsintensiver Einsatz"

In Österreich ist eine Kuh aus einem Swimmingpool von der Feuerwehr aufwendig geborgen worden. Zum Heraushieven des 600 Kilogramm schweren Tieres sei ein Kran benötigt worden, so ein Feuerwehrmann Gespräch mit der österreichischen Nachrichtenagentur APAAnrainer waren durch lautes Muhen auf das Malheur aufmerksam geworden. Das Tier war bei schwüler Witterung von einer nahen Weide gekommen und in den Pool gefallen.

Es begann "ein sehr langer, kräfteraubender und geruchsintensiver Einsatz bei hochsommerlichen Temperaturen für die 32 alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren Apfelberg und Knittelfeld", erklärt der Feuerwehrmann. Das Rind sei vom Feuerwehrtierarzt untersucht und dann wohlauf dem Besitzer übergeben worden. Allerdings mussten sowohl die Kuh als auch der Pool gereinigt werden - der Pool mit rund 65.000 Liter Wasser.
Genug geplanscht! Einsatzkräfte der Feuerwehr bergen die Kuh aus dem Swimmingpool. Foto: Thomas Zeiler/Feuerwehr Apfelberg/APA/dpa
Genug geplanscht! Einsatzkräfte der Feuerwehr bergen die Kuh aus dem Swimmingpool. Foto: Thomas Zeiler/Feuerwehr Apfelberg/APA/dpa  
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Polizei stoppt Spazierfahrt

Weil er betrunken zwei Freunde auf dem Autodach spazierenfuhr, hat ein junger Mann in Bayern seinen Führerschein verloren. Wie die Polizei mitteilte, fiel die wilde Fahrt der drei Männer bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle in Durach im Oberallgäu auf. Die beiden Mitfahrer auf dem Dach schienen die laue Sommernacht zu genießen, als sie von der Polizei gestoppt wurden. Bei dem Fahrer stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,32 Promille fest und nahmen ihm für einen weiteren Test Blut ab. Seine Freunde mussten vom Autodach steigen und zu Fuß nach Hause gehen.
Symbolfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB
Symbolfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB  
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Doch nicht bewaffnet

Weil er eine Spielzeugpistole am Hosenbund trug, hat ein Mann in Bayern einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, ging ein besorgter Notruf aus einer Gaststätte am Alpsee (Landkreis Oberallgäu) ein, wonach dort ein bewaffneter Mann unterwegs sei. Die Polizei rückte mit mehreren Streifen und Zivilbeamten an. Bei der Kontrolle des 30-jährigen Mannes stellten sie fest, dass es sich lediglich um die Spielzeugpistole seiner dreijährigen Tochter handelte.

Ein Sprecher der Polizei sagte, dass der Griff der Pistole, der unter dem T-Shirt des Mannes sichtbar war, durchaus echt gewirkt habe. Der Rest der Spielzeugwaffe sei jedoch eindeutig von einer echten Waffe zu unterscheiden gewesen. Daher werde auch kein Verfahren wegen des Führens einer sogenannten Scheinwaffe eingeleitet, so der Sprecher.
Symbolfoto: Arno Burgi/dpa
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Helden-Kater

Ein Hauskater ist in Japan zum Helden geworden. Weil das Tier maßgeblich zur Entdeckung eines gestürzten Mannes beigetragen hatte, verlieh die Stadt Toyoma dem Kater zusammen mit fünf zweibeinigen Rettern feierlich eine Dankesurkunde, wie der japanische Fernsehsender NHK berichtete. Eine ältere Frau hatte an einem Bewässerungskanal bemerkt, wie eine Katze stur in eine bestimmte Richtung schaute. Dadurch neugierig geworden schaute die Seniorin nach und entdeckte einen reglos am Boden liegenden Mann. Vier andere Anwohner halfen daraufhin, ihn zu bergen. Der Verunglückte hatte bei seinem Sturz Schürfwunden davongetragen, hieß es weiter.
Foto: kyodo/dpa
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Tito Charly - Internet-Star mit 78

"Fulgencio, du bist hübsch geworden. So taufe ich dich: Fulgencio." Diese Worte von Carlos Elizondo Frías richten sich an einen Pfannkuchen, dem er mit Speck und Würstchen ein Gesicht verpasst hat. Mit kurzen Koch-Videos wie diesem ist der 78 Jahre alte Elizondo Frías - besser bekannt als Tito Charly - während der Corona-Krise in Mexiko zum YouTube-Star geworden. Sein Kanal, in dem erst vor einem Monat das erste Video erschien, hat jetzt schon mehr als 400.000 Abonnenten. "Das boomt richtig", sagt der Rentner der Deutschen Presse-Agentur von zu Hause in der nördlichen Stadt Monterrey. Er nutzt seine Beliebtheit auch, um Lebensmittelprodukte seiner eigenen Marke über Facebook zu verkaufen. "Zu unterhalten, ist mir am wichtigsten", betont der sanftmütige, kleine Brillenträger.

Als die Pandemie kam, wurden ältere Menschen als Risikogruppe aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Tito Charly hatte auf einmal nichts mehr zu tun. "Ich bin sehr aktiv. Nach kurzer Zeit hatte ich schon das ganze Haus geputzt", erzählt er. Seine jüngste Tochter, Verónica Elizondo, habe bemerkt, dass er immer mehr zu altern schien. Gegen die Langeweile Koch-Videos zu drehen, sei ihre Idee gewesen.
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Japaner entdecken alte Videospiele neu 

Welcher Gamer kennt sie noch? "Dragon Quest", "Mega Man", "EarthBound" und "Mana" - bei diesen Namen kommen ältere Jahrgänge unter den Hardcore-Spielefreaks ins Schwärmen. Jetzt erleben Video-Spiele und dazugehörige Konsolen aus den späten 1980er und frühen 1990er Jahren eine unverhoffte neue Blütezeit, wie die japanische Tageszeitung "Asahi Shimbun" aus der "Denden Town" in Osaka, dem Elektronik-Mekka im Westen Japans, berichtet. 

Retro sei dort derzeit wieder schwer angesagt - und das dank der Pandemie. Laut dem Anbieter gebrauchter Video-Spiele Super Potato begann die Nachfrage nach Retro-Spielen im März zu steigen, als öffentliche Schulen in Osaka wegen der Corona-Krise geschlossen worden waren. Händler verzeichneten Umsatzzuwächse bis zu 40 Prozent. Vor der Pandemie seien 90 Prozent der Kunden bei Super Potato vor allem ausländische Besucher gewesen, hieß es. Jetzt aber seien es vor allem japanische Familien. Wegen Corona seien die Zulieferketten zeitweise gestört gewesen, worunter die Produktion moderner Konsolen gelitten habe, sagte Yutaka Ishii, Präsident der Japan Retro Game Association, der Zeitung. Stattdessen griffen viele Japaner zu alten, gebrauchten Konsolen. Die seien "nostalgisch für Eltern und neu für ihre Kinder".
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Täuschend echt sieht es aus

Gefangene der JVA Siegburg
haben in drei Monaten das Düsseldorfer Justizministerium als zwei Meter breites und - mit Sockel - zwei Meter hohes Holzmodell nachgebaut. Es wurde jetzt Minister Peter Biesenbach übergeben. Für das aus Gewichtsgründen größtenteils aus Pappelsperrholz gebaute Modell wurden laut Justizministerium "viele Kleinteile von Hand von einem maßstabsgetreuen, kompletten Papierausdruck auf Holz abgezeichnet" und ausgesägt. "Zudem war für die Säulen im mittleren Bereich filigranste Handarbeit erforderlich." Bis das Modell bei öffentlichen Terminen ausgestellt wird, bleibt es zunächst im echten Ministerium.
Foto: Justizministerium Nordrhein-Westfalen/dpa
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Wohl bekomms! 

Viele Weihnachtsbäume sind während der Corona-Krise mit Guinness aufgepäppelt worden. Damit hat die irische Brauerei auf umweltfreundliche Weise riesige Mengen des Getränks entsorgt, die Pubs wegen der Schließung während der Pandemie zurückgehen ließen. Auch Weiden-Plantagen wurden nach Angaben des Unternehmens mit den Nährstoffen im Guinness versorgt. Sogar für die Produktion von Biogas wurden die Zutaten verwendet.  

Hunderttausende Fässer seien zurückgegeben worden, zitiert die britische Nachrichtenagentur PA einen Brauerei-Vertreter. "Wenn ich das alles zusammenzählen würde, könnte ich heulen." Auch in britischen Pubs strömt Guinness normalerweise in großen Mengen. In England dürfen die Kneipen unter Auflagen ab 4. Juli wieder öffnen.
Gestapelte Fässer mit Bier in der St. James's Gate Guinness-Brauerei. Foto: Niall Carson/PA/dpa 
Gestapelte Fässer mit Bier in der St. James's Gate Guinness-Brauerei. Foto: Niall Carson/PA/dpa   
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Kunst und Pommes im Schwimmbad

Kunst, Eis und Pommes - diese Kombination gibt es im Kiosk eines Berliner Freibads. Das "Tropez" liegt im Sommerbad Humboldthain. Dort gehören in dieser Saison Theater- und Tanzvorführungen sowie Kinderworkshops zum Programm. Das "Tropez" will Kunst auch für Nicht-Eingeweihte zugänglich machen. "Kunst kann auch Spaß machen, und Künstler sind keine abgehobenen Leute", sagt die Kunsthistorikerin Nele Heinevetter (38), die "Tropez" zusammen mit dem Grafiker Ziemowit Nowak (33) betreibt. "Wir machen unseren Kiosk, aber unser Herz schlägt auch für die Kunst." Das Publikum im Schwimmbad sei total gemischt. Ein Vorteil des Ortes: "Die Leute haben Zeit hier und sind neugierig." Und beim Smalltalk auf Kunstevents macht es Heinevetter manchmal einfach Spaß zu sagen: "Ich mach' ne Pommesbude."

Das "Tropez" geht in das vierte Jahr. Auch hier gibt es Auflagen wegen Corona. So ist die Kunstausstellung diese Saison im Netz zu finden. Sie heißt "Reality" und befasst sich mit der Vielfalt der Realitäten, die die Besucher und Besucherinnen des Pools erleben. Eine Künstlerin steuert passend zur Kulisse ein Videospiel bei, in dem ein Pommes-Stäbchen in den Rachen wandert. 
Nele Heinevetter, Imbiss-Inhaberin und Kunsthistorikerin, bedient im
Nele Heinevetter, Imbiss-Inhaberin und Kunsthistorikerin, bedient im "Tropez". Foto: Christoph Soeder/dpa  
Nele Heinevetter und der Musiker und Grafiker Ziemowit Nowak vor ihrem Imbiss. Foto: Christoph Soeder/dpa
Nele Heinevetter und der Musiker und Grafiker Ziemowit Nowak vor ihrem Imbiss. Foto: Christoph Soeder/dpa  
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Puccini für grüne Zuhörer

Das erste Konzert im Opernhaus von Barcelona nach dem Ende des Corona-Notstands hat vor einem völlig lautlosen Publikum stattgefunden. Vier Musiker spielten vor 2292 Pflanzen Variationen von Giacomo Puccinis "Crisantemi".

Der Konzeptkünstler Eugenio Ampudia wollte mit der Aktion für einen behutsameren Umgang der Menschen mit der Natur werben, berichtete das spanische Fernsehen. Die Pflanzen sollen später Mitarbeitern des Gesundheitswesens als Dank für ihre Arbeit während des Höhepunkts der Corona-Pandemie geschenkt werden, teilte das Opernhaus mit.
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Großer Durst

Mehr als 100 Menschen
haben trotz Pandemie einen Pub im britischen Liverpool besetzt und ihren Durst gelöscht. Anwohner beschwerten sich über die Lautstärke und riefen die Polizei. Die Pub-Besucher verbarrikadierten sich und schleuderten den Einsatzkräften Bier entgegen. Sieben Männer und eine Frau im Alter zwischen 21 und 33 Jahren wurden bei dem Einsatz am Montag festgenommen. Ihnen werden auch Drogendelikte vorgeworfen. Die Polizei sprach von einem "erschreckenden Benehmen". Die beliebten englischen Pubs sind wegen der Corona-Krise seit drei Monaten geschlossen, sollen aber bald unter Auflagen wieder öffnen dürfen.
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