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Sebastian Vettel und der verpasste Heiratsantrag


Heiratsanträge sollen an sich ja schon unvergesslich sein. Für ein Paar aus Ungarn wurde es zweifellos eine bleibende Erinnerung - dank Formel-1-Star Sebastian Vettel. Als der designierte Bräutigam den Rennfahrer bei dessen Ankunft auf dem Flughafen in Budapest traf, drückte er Vettel einen Briefumschlag in die Hand. Darin: Termin und Ort für den Antrag an die Freundin. 

Weil es die üblichen Formel-1-Abläufe wie auch den möglichen Boxengassen-Besuch für Fans in Pandemie-Zeiten so nicht gibt, sollte der Kniefall vor dem Haupteingang des Hungarorings passieren. Doch Vettel kam nicht - und so schritt der ungeduldig gewordene Antragsteller schließlich ohne prominenten Zaungast zur Tat. Mit Erfolg: Die Freundin sagte "Ja". Und dann tauchte Vettel doch noch auf, in Zivil, auf einem Elektroroller - und nicht um eine Entschuldigung verlegen. "Ich dachte halb sieben!?", sagte er demnach.
Foto: Florion Goga/Pool Reuters/AP/dpa
Foto: Florion Goga/Pool Reuters/AP/dpa  
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 Bratwurst-Impfen


Eine Bratwurst als Belohnung hat der Impfstelle im südthüringischen Sonneberg einen regelrechten Ansturm auf Covid-19-Impftermine beschert. Bis zum Nachmittag kamen nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) 250 Menschen, um sich neben der Spritze in den Oberarm auch noch die kulinarische Spezialität  abzuholen.

Normalerweise würden in der Impfstelle pro Tag durchschnittlich bis zu 140 Impfungen verabreicht, sagte der Leiter des KV-Pandemiestabs, Jörg Mertz, auf Anfrage. Die Thüringer Bratwurst genießt neben Klößen einen geradezu legendären Ruf - auch über die Landesgrenzen hinaus. Für Einheimische ist sie so etwas wie ein Nationalgericht. Das erstmals angebotene "Bratwurst-Impfen" ist eine von mehreren Ideen, mit denen Thüringen der zunehmenden Impfmüdigkeit begegnen will.

Foto: Tobias Hase/dpa  
Foto: Tobias Hase/dpa    
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Mit Straußenfleisch zum Gold


Ausgerechnet ein exotischer Vogel soll Judo-Ass Shori Hamada die Kraft für die Gold-Medaille bei den Olympischen Spielen gegeben haben: der afrikanische Strauß. "Dank ihres Verzehrs von Straußenfleisch hat sie die Gold-Medaille gewonnen", zitiert der japanische Fernsehsender NHK eine Botschaft ihres Bruders, nachdem Hamada bei den Olympischen Spielen in Tokio Gold in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm gewonnen hatte. 

Seit vergangenem Jahr habe sie in einem Geschäft ihrer Heimatstadt Kirishima auf der südlichen Hauptinsel Kyushu häufig Fleisch von Straußen gekauft, die dort gezüchtet werden. Der Besitzer des Ladens, der die Kämpfe seiner Kundin im Fernsehen verfolgte, freute sich denn auch mächtig über ihren Sieg.
Shori Hamada in Aktion Madeleine Malonga. Foto: Oliver Weiken/dpa 
Shori Hamada in Aktion Madeleine Malonga. Foto: Oliver Weiken/dpa   
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Buh! 


Ein ausgebüxtes Schaf hält die Polizei Saarbrücken seit mehr als einer Woche in Atem. Das Tier sei im Waldgebiet bei Kleinblittersdorf unterwegs, hieß es in einer Mitteilung. Dort tauche es regelmäßig auf und erschrecke die Autofahrer. 14 Mal seien die Beamten schon gerufen worden. Sämtliche Versuche, das Tier einzufangen, seien bislang ebenso gescheitert wie die Ermittlungen nach einem Besitzer oder einer Besitzerin.

Bei dem Tier handelt es sich nach Polizeiangaben vermutlich um ein Kamerunschaf mit gedrehten Hörnen. Es trägt ein auffällig neongrünes Halsband. Die Polizei bittet um Hinweise.
Ein Kamerunschaf. Foto: picture alliance / dpa
Ein Kamerunschaf. Foto: picture alliance / dpa  
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Buch nach über 50 Jahren zurückgegeben


Mehr als ein halbes Jahrhundert nach seiner Ausleihe ist ein Kochbuch in einer Bücherei im schottischen Paisley zurückgegeben worden. Zusammen mit einem 20-Pfund-Schein und einem Entschuldigungsbrief, weil die Rückgabe schon so lange überfällig war, hatte es jemand anonym an die Paisley Central Library geschickt, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete.

Das Buch namens "Mrs Balbir Singh’s Indian Cookery" soll im Jahr 1968 entliehen worden sein. Wer es sich damals mit nach Hause nahm, ist jedoch unklar. "Man kann sehen, dass das Buch viel benutzt worden ist und ein paar Spuren auf den Seiten lassen vermuten, dass jemand ein paar gute Abendessen damit gekocht hat", erzählte Linda Flynn von der Bücherei der Nachrichtenagentur. Da die Bücherei keine Gebühren für zu spät abgegebene Bücher verlangt, sollen die 20 Pfund für einen guten Zweck gespendet werden.
Foto: Macdonald Media/PA Media/dpa
Foto: Macdonald Media/PA Media/dpa  
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"Fußbodenheizung" für Fahrradfahrer


Fahrräder gehören zu Tübingen wie die Stocherkähne oder der Hölderlinturm - Radfahrer können im nächsten Winter erstmals sogar über eine beheizbare Brücke fahren. Der grüne Oberbürgermeister Boris Palmer gab heute die Stahlkonstruktion selbst frei, indem er mit seinem eigenen Fahrrad darüber fuhr. Die Kosten für die erste von drei bis 2025 geplanten beheizbaren Brücken liegen bei etwa 1,7 Millionen Euro, wobei auf die Heizschleifen 22.000 Euro entfallen.

Laut dem allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC ist die beheizbare Brücke ein Novum. Weder dem Landes- noch dem Bundesverband ist bekannt, dass jemals vorher eine solche beheizbare Fahrradbrücke gebaut worden wäre. "Der ADFC findet beheizbare Brücken für Fahrradfahrer sinnvoll. Mit Streusalz kann die Glätte nicht zu 100 Prozent beseitigt werden. Außerdem greift es die Brücken an", so eine ADFC-Sprecherin in Stuttgart.
Boris Palmer fährt mit seinem Fahrrad über die beheizbare Radbrücke, die er kurz zuvor eröffnet hat. Foto: Christoph Schmidt/dpa
Boris Palmer fährt mit seinem Fahrrad über die beheizbare Radbrücke, die er kurz zuvor eröffnet hat. Foto: Christoph Schmidt/dpa  
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Kein Interesse an Namenspatenschaft


Zahlreiche Autobahn-Raststätten in New Jersey sollen nach aus dem US-Bundesstaat stammenden Stars wie James Gandolfini, Whitney Houston, Jon Bon Jovi und Frank Sinatra benannt werden. Der ebenfalls in New Jersey geborene Sänger Bruce Springsteen lehnte diese Ehrung allerdings ab. 

Neun Raststätten entlang des Garden State Parkway würden umbenannt, "um das herausragende Talent der Menschen in New Jersey und ihre Beiträge für die Welt" zu zeigen, teilt Gouverneur Phil Murphy - früherer US-Botschafter in Deutschland - mit. Springsteen habe die auch für ihn geplante Ehrung "respektvoll abgelehnt", zitierten US-Medien eine Sprecherin der New Jersey Hall of Fame, die an der Aktion beteiligt war. Gründe dafür wurden nicht genannt.
Kein Interesse, dass nach ihm eine Autobahn-Raststätte genannt wird: Bruce Springsteen. Foto: Evan Agostini/ Invision/AP/dpa
Kein Interesse, dass nach ihm eine Autobahn-Raststätte genannt wird: Bruce Springsteen. Foto: Evan Agostini/ Invision/AP/dpa  
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Hochzeitstorte von 1981 wird versteigert


40 Jahre nach der Hochzeit von Prinz Charles und Prinzessin Diana soll ein übrig gebliebenes Stück Hochzeitstorte versteigert werden. Eine entfernte Verwandte hatte das Stück nach der Hochzeit am 29. Juli 1981 aufgehoben, es mit Folie frischgehalten und in einer geblümten Kuchendose aufgehoben, wie die Nachrichtenagentur PA berichtete. Auf der detailreich verzierten Kuchenglasur, die einen Marzipanboden überzieht, ist das royale Wappen zu sehen, wie auf Fotos zu erkennen ist.

Bereits im Jahr 2008 kaufte ein Sammler das offenbar gut erhaltene Erinnerungsstück, nun kommt es 40 Jahre nach der Hochzeit wieder unter den Hammer. "Es scheint immer noch in dem gleichen guten Zustand zu sein, wie es bereits damals verkauft wurde, aber wir raten vom Essen ab", sagte Chris Albury vom Auktionshaus in Cirencester. Bei der Versteigerung am 11. August wird mit bis zu 500 Pfund (umgerechnet rund 588 Euro) für das Stück gerechnet. Die Ehe des britischen Thronfolgers Prinz Charles, der heute mit Herzogin Camilla verheiratet ist, ging in die Brüche.
Hochzeitstorte vom 29. Juli 1981. Foto: Dominic Winter Auctioneers/PA Media/dpa
Hochzeitstorte vom 29. Juli 1981. Foto: Dominic Winter Auctioneers/PA Media/dpa  
Hochzeitskuss am 29. Juli 1981. Foto: dpa
Hochzeitskuss am 29. Juli 1981. Foto: dpa  
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Sechser im Lotto und nicht bemerkt


Rund 32,8 Millionen Euro hat eine Frau aus Unterfranken im Lotto gewonnen - und es zunächst nicht bemerkt. Wie Lotto Bayern am Mittwoch mitteilt, hatte die 45-Jährige schon bei der Ziehung am 9. Juni als einzige Tipperin bundesweit mit 1, 7, 17, 22, 41 und 49 sechs Richtige und mit der 3 die richtige Superzahl ausgewählt. Der Wert ihres Lottoscheins war ihr aber erst bei der nächsten Tippabgabe aufgefallen.

"Beim Gedanken, sorglos über mehrere Wochen fast 33 Millionen Euro im Geldbeutel herumgetragen zu haben, wird mir noch immer ganz schwindelig", zitiert Lotto Bayern die Gewinnerin. Für das Mitspielen hat die Frau demnach nur 2,40 Euro Einsatz investiert und die Zahlen "frei aus dem Bauch heraus" gewählt. Der Gewinn von exakt 32.842.219,80 Euro sei die zweithöchste Summe jemals beim Spiel "6aus49" in Bayern, teilt Lotto Bayern mit. Der bislang höchste ausgezahlte Gewinn betrug demnach 33,3 Millionen Euro.
Symbolbild: Tom Weller/dpa
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Warum Bierdeckel nicht geradeaus fliegen


Liebhaber von Kneipenspielen aufgepasst: Physiker haben herausgefunden, warum Bierdeckel nicht geradeaus fliegen. Um diese Frage, die bei einem Kneipenabend aufkam, zu klären, bauten die Forscher der Universität Bonn eigens eine Wurfmaschine und filmten das Flugverhalten runder Bierdeckel mit einer Hochgeschwindigkeitskamera.

Ergebnis der Analyse: Wenn ein geworfener Bierdeckel neben dem anvisierten Tisch landet, muss das nicht unbedingt am Alkoholpegel liegen. Der Grund sei vielmehr "ein Zusammenspiel aus Gravitation, Auftrieb und Drehimpuls-Erhaltung", wie das Team unter dem Titel "Bierdeckel sind schlechte Frisbees" im European Physical Journal Plus berichtet. Nach spätestens 0,45 Sekunden beginne ein Bierdeckel unweigerlich abzudriften. 
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Hula-Hoop-Comeback

Eigentlich waren Hula-Hoop-Reifen bei vielen schon längst in den Kindheitserinnerungen verstaubt. Doch Influencer scheinen den Trend wieder aufleben zu lassen. Eine von ihnen ist die Instagrammerin Angela Presnell, berichtet der US-Nachrichtensender CNN. Die 24-Jährige postete ganz bescheiden 2016 ihren ersten Beitrag. Im vergangenen Jahr postete sie ihre Fortschritte dann bei TikTok und trendete dort mit mehr als zwei Millionen Aufrufen. 

Foto: Instagram/elli_hoop/dpa
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Gestrandet


Es war ein seltsam anmutendes Gefährt, dass der Sheriff von Flagler County am Samstag am Strand von Florida entdeckte. Angespült worden war eine Art großer Blase mit Schwimmbojen an den Seiten - in dieser hatte ein Mann versucht, über das Wasser von Florida nach New York zu laufen. Hintergrund sei es, Spenden zu sammeln, sagte der Mann hinter der Aktion, Reza Baluchi, in einem Interview mit Fox 35 Orlando. "Mein Ziel ist es, nicht nur Geld für Obdachlose zu sammeln, sondern auch Geld für die Küstenwache, für die Polizei und für die Feuerwehr.“

Laut Fox 35 Orlando sei es bereits der dritte Versuch Baluchis, entlang der Küste in den Norden der USA oder nach Bermuda zu kommen. Trotz bisher fehlenden Erfolgs werde Baluchi es weiter versuchen: "Ich werde meinen Traum nie aufgeben. Sie halten mich vier oder fünf Mal auf, aber ich gebe nie auf."
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Ausgedruckt

Im westfälischen Beckum ist das nach Landesangaben erste Wohnhaus in Deutschland aus dem 3D-Drucker offiziell eröffnet worden. Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) lobte bei dem Termin die "weitreichende Vorbildfunktion" des Pilotprojektes. Das neue Bauverfahren verspreche Zeitgewinn und eine "Verschlankung der Bauabläufe". Dies sei vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Branche ein entscheidender Vorteil. Zudem könnten bisher besonders aufwendige Formen wie Rundungen leichter umgesetzt werden.

Das zweigeschossige Einfamilienhaus hat rund 160 Quadratmeter Wohnfläche. Beim Bau trägt der 3D-Drucker aus einer Düse Spezialmörtel und Beton digital gesteuert in jeweils zentimeterdicken Schichten auf. Der Drucker sei flexibel einsetzbar und schneller, weil nicht mehr Stein auf Stein gesetzt werden müsse. Er schaffe einen Quadratmeter in fünf Minuten, so das Ministerium. NRW hat das Projekt nach Einzelprüfungen genehmigt und es mit knapp 200.000 Euro gefördert.
Foto: Guido Kirchner/dpa
Foto: Guido Kirchner/dpa  
Foto: Guido Kirchner/dpa
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Treffsicher

Er verfehlt den Korb wohl nie: der Roboter Cue3, entwickelt vom Automobilhersteller Toyota. In der Halbzeitpause des Basketballspiels der USA gegen Frankreich präsentierten die japanischen Veranstalter der Olympischen Spiele den zwei Meter großen Roboter. Er versenkte mit großer Treffsicherheit erst einen Drei-Punkte-Wurf und direkt danach einen Halbfeldwurf, wie ein Twitter-Video zeigt.

Mithilfe von Sensoren an seinem Rumpf misst er die Entfernung und den Winkel zum Korb, motorisiere Arme und Knie führen den Wurf dann aus, wie die amerikanische Sun berichtet. Schnelligkeit und Dribbelkünste fehlen dem Androiden allerdings noch, um den echten Basketballprofis gefährlich zu werden.
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Trainer flippt aus

Viel ausgelassener kann man seine Freude nicht zeigen: Nach dem Olympiasieg der Australierin Ariarne Titmus im Schwimm-Rennen über 400 Meter Freistil flippte deren Trainer Dean Boxall völlig aus. Der Coach stürmte brüllend über den Tribünengang im Tokyo Aquatics Centre und rüttelte an der Absperrung. Videos der Aktion machte schon wenige Minuten nach dem Rennen am Montag im Internet die Runde. Auch in der Halle in der japanischen Hauptstadt wurde die Szene auf den großen Videowänden immer wieder gezeigt.
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